Mittwoch, 19. September 2012

Großer Bericht mit vielen Bildern

So, jetzt habe ich zumindest meine Bilder auf meinem Laptop

Bevor die Reise losging, haben wir uns für das Wochenende erst mal zwei Autos gemietet (wir waren insgesamt 8 Personen). Wir sind Freitag früh um ca. 9 Uhr losgefahren im strömenden Regen von Austin. Auf dem Hinweg zum Big Bend National Park (im Westen von Texas an der Grenze zu Mexiko) haben wir öfters halt gemacht. Der erste Stop war in einer deutschen Enklave, genannt Fredericksburg, mit einigen deutschen Restaurants, wo wir dann auch zu Mittag gegessen haben. Dort ist gleich in der Nähe ein ganz kleiner National Park, den wir aber nur von außen begutachtet haben.



Nach einigen Tankstopps und einem leichten Abendessen im Burger King (10 Chicken Nuggets kosten 2,5$...hammergeil), sind wir schließlich in Marfa gelandet. Dort wurde No Country for Old Men und There will be Blood gedreht. Dort waren wir in einer total geilen Bar mit Tipis und anderem Kram.


Von Marfa war es dann nur noch ein Katzensprung (ca. 3h) zu unserem Quartier in Terlingua nahe dem Big Bend National Park. Dort sind wir dann nachts angekommen.

Am nächsten Morgen ging es gleich nach Terlingua zu Ghost Town



Wie man an den Bildern erkennt sieht das wirklich nach Geisterstadt aus.

Danach sind wir in den Big Bend National Park und gleich zum Santa Elena Canyon. Bei leichtem Nieselregen mussten wir durch den Rio Grande zum Canyon durch den Schlamm...dementsprechend sahen wir danach auch aus. Ihr müsst bedenken, dass die linke Seite vom Canyon Mexiko ist...also wären wir beim waten durch den Rio Grande ins Wasser gefallen, wären wir wahrscheinlich erst wieder in Mexiko ans Ufer gekommen (und das ist wirklich total illegal, jeder sagt, dass man bloß nicht nach Mexiko gehen soll^^)






Im letzten Bild sieht man, wie weit oben unser Aussichtspunkt am Canyon war und wie groß der Canyon eigentlich ist.
Nach einem Mittagessen im Main Visitors Center sind wir dann zu Hot Springs gefahren, einer Quelle, wieder am Rio Grande, bei der warmes Wasser (ca bei Körpertemperatur) aus der Erde kommt.


Das braune im Hintergrund ist wieder der Grenzfluss Rio Grande...ich war also wieder ziemlich nah dran an Mexiko. Die nächsten zwei Bilder zeigen nochmal die schöne Aussicht auf dieses Gebiet des National Parks.


Hier seht ihr, wo wir unsere Autos geparkt haben. Wir sind da ein bisschen durch die Berge gewandert.



Zum Dinner waren wir in Terlingua in La Kiva, eines der ausgefallensten Restaurants auf der Welt (hat zumindest ein paar Auszeichnungen bekommen). Es ist, wie ihr sehen könnt, in einem Keller in den Berg reingebaut mit riesengroßer Terrasse. Wir hatten das extrem Glück, dass da gerade eine texanische Hochzeit war und somit einiges geboten war.




Die Leute waren da nicht so schick angezogen, was mich eigentlich gewundert hat. Am nächsten Morgen hat uns in unserem Zimmer die Sonne begrüßt.



Mit das beste an der Reise war das Auto, das ich fahren durfte. Einen Ford Escape SUV. Das war so geil, damit Offroad zu fahren (und wir mussten ein paar Mal Offroad fahren). So ziemlich alle Autos hier haben Automatik und als wir die Autos geliehen haben, wollten wir natürlich nicht sagen, dass keiner von uns ne Ahnung hat, wie Automatik eigentlich funktioniert (sonst hätten die uns vlt noch mehr Versicherung aufgeschlagen oder was weiß ich...). Auf jeden Fall hab ich mich natürlich erst mal reingesetzt und probiert...war ganz lustig bis wir das Auto zum Fahren gebracht haben, ist im Endeffekt viel angenehmer als Manuell, weil man nur Gas und Bremse hat.


Hier ein Bild von den Weiten des Big Bend National Park am Sonntag Morgen



Tagsüber sind wir den Lost Mine Trail gewandert. Das hat uns ca. 3-4h Stunden und 800 Höhenmeter gekostet (der höchste Punkt war bei so 2300m, da ging dann schon ein bisschen Wind und ich musste meine Jacke anziehen). Aber wie ihr an den Bildern sehen könnt, hat es sich total gelohnt .




 

Von dem Lost Mine Trail hab ich auch einen Sonnenbrand davon getragen, der aber dank des nicht so tollen Wetters (nur 30 Grad und teilweise bewölkt) schon wieder weg ist.

Nachdem wir auf der Heimreise 2 Mal von dem Grenzschutz kontrolliert wurden, sind wir dann so gegen halb 9 in Del Rio, einer Grenzstadt, angekommen. Dort war ein Festival, weil, wie ich gehört habe, am Sonntag der Unabhängigkeitstag von Mexiko war. Dementsprechend konnten da alle nur Spanisch und gebrochen Englisch, aber wir hatten ja einen Kolumbianer und eine Argentienerin dabei, von daher war es kein Problem.




Als Nachspeise habe ich Funnel Cake gegessen, eine mexikanische Spezialität. Das ist sowas wie Churros, bloß sind diese Stäbe geflochten und in runder Kuchenform. Oben drauf ist dann Sahne und Erbeercreme...das war extem lecker ;-)

Dann hatten wir noch 4 Stunden Heimfahrt zu bewältigen über San Antonio nach Austin. Schließlich sind wir um 2:30 zu Hause angekommen.
Damit ihr auch mal seht, wie viel Spaß wir noch nachts bei der Heimfahrt hatten, hier ein kleines Video ;-)



Um 7 Uhr musste ich schon wieder raus um das Mietauto abzugeben. Danach war ich bis ca. 17 Uhr in der Uni (war nicht immer wach, bin beim Colloquium zwei Mal eingenickt).
Die letzten Tage hab ich mich eigentlich noch erholt.
Denn am nächsten Wochenende gehts nach Dallas/Fortworth von Samstag bis Sonntag.


Dann bis zum nächsten Bericht von Dallas ;-)


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